Privatumzug Wien

Privatumzug in Wien – vom ersten Karton bis zur Wohnungsübergabe

Ein Privatumzug ist etwas anderes als eine Firmenübersiedlung. Hier steht nicht die Ausfallzeit im Vordergrund, sondern das, was in den Kisten liegt: die Vitrine von der Großmutter, das Klavier, die Bücher, das Kinderzimmer. Sachen, die man nicht ersetzen kann und für die es keinen Anschaffungswert gibt.

Wir übernehmen den Umzug für Privathaushalte in Wien, im Umland und in Niederösterreich — komplett oder nur den Teil, der Ihnen zu schwer ist. Zum Fixpreis, der vor Beginn feststeht.

Wiener Altbauwohnung mit Bücherwand, Antiquitäten und Umzugskartons vor dem Privatumzug
Der Zustand, in dem wir eine Wohnung meist übernehmen: halb gepackt, und die heiklen Stücke stehen noch da, wo sie immer standen.

Drei Wege, den Umzug zu machen

Sie entscheiden, wo Sie einsteigen. Wechseln können Sie auch mitten im Projekt — dass jemand beim Packen merkt, dass es doch zu viel wird, ist der Normalfall und kein neuer Auftrag.

Sie packen, wir tragen und fahren

Der häufigste Fall. Sie packen in Ihrem Tempo, wir kommen am Umzugstag mit Fahrzeug, Gerät und zwei Leuten. Möbel abbauen, tragen, verladen, am neuen Ort wieder aufstellen. Sie sparen den größten Kostenblock — die Arbeitsstunden fürs Packen — und geben genau das ab, was körperlich anstrengend und riskant ist.

Wir packen mit, Sie machen den Rest

Für die Dinge, bei denen Packen Erfahrung braucht: Geschirr, Glas, Bilder, Vitrinen, Lampen. Kleidung und Bücher machen Sie selbst, das Zerbrechliche übernehmen wir. Dazu Möbeldemontage und -montage.

Kompletter Umzug

Wir kommen, packen alles ein, bauen ab, transportieren, bauen auf, packen aus und nehmen die leeren Kartons wieder mit. Sie sperren zu und sperren woanders auf. Bei Übersiedlungen mit Frist, bei Familien mit kleinen Kindern und bei älteren Menschen ist das erfahrungsgemäß die Variante, die sich rechnet.

Wohnzimmer mit Bücherwand und Designermöbeln, vollständig gepackt für den Privatumzug in Wien
Kompletter Umzug: Regalwand leer, alles in Kartons, die Sitzmöbel bleiben bis zuletzt stehen.
Esszimmer mit Esstisch und gestapelten Umzugskartons vor dem Umzug in Wien
Esszimmer am Vortag: gepackt und gestapelt, der Tisch wird als Letztes zerlegt.

Was ein Privatumzug kostet

Damit Sie eine Größenordnung haben, bevor wir überhaupt miteinander sprechen — das sind unsere üblichen Einstiegspreise. Wie viel Sie davon selbst vorbereiten, bestimmt, wo in der Spanne Sie landen.

Garçonnière
oder 1 Zimmer
ab 380 € Sie packen, wir bauen ab, tragen, fahren und stellen wieder auf. Fahrzeug, Gerät und zwei Leute inklusive.
1 bis 2 Zimmer
der übliche Fall
550–850 € Unten: Lift vorhanden, Sie packen selbst. Oben: Altbau ohne Lift, empfindliche Stücke, Verpackung durch uns.
Größere Wohnung,
Haus, Verlassenschaft
Fixpreis nach Fotos Ab drei Zimmern entscheiden Demontage und Zugang mehr als die Zimmerzahl. Besichtigung kostenlos.

Der genannte Betrag ist der Endbetrag. Was hier steht, steht auch auf der Rechnung — es kommt nichts mehr dazu. Achten Sie beim Vergleich darauf, ob ein Anbieter netto anschreibt: Dann steht auf der Rechnung ein Fünftel mehr.

Diese Zahlen sind eine Orientierung, kein Angebot. Sie stehen hier, damit Sie schon vor dem ersten Telefonat wissen, ob wir in Ihrem Rahmen liegen. Nichts ist ärgerlicher, als Zeit in eine Besichtigung zu stecken und am Ende eine Zahl zu hören, die nie gepasst hätte.

Wo Sie innerhalb der Spanne landen, entscheidet nicht die Zimmerzahl, sondern drei Dinge: wie viel Sie selbst packen, ob es einen Lift gibt und wie viele Stücke besondere Sorgfalt verlangen. Zwei Zimmer im Neubau mit Lift und selbst gepackten Kartons liegen am unteren Ende. Zwei Zimmer im Altbau ohne Lift, mit Vitrine, Klavier und vollständiger Verpackung durch uns, am oberen.

Nach oben verlassen wir die Spanne nur in Fällen, die Sie selbst kommen sehen: mehrere Stockwerke ohne Lift an beiden Adressen, ein Objekt mit Keller und Dachboden dazu, ein Umzug über Bundeslandgrenzen. Dann sagen wir Ihnen das vorher — nicht hinterher auf der Rechnung. Verbindlich wird der Preis nach ein paar Fotos, und dann gilt er, auch wenn die Arbeit länger dauert als geschätzt.

Was den Preis innerhalb der Spanne bestimmt, sind fünf Dinge:

  • Das Volumen — wie viele Kubikmeter am Ende im Fahrzeug stehen. Eine Zweizimmerwohnung sind meist 15 bis 25 m³.
  • Stockwerk und Lift an beiden Adressen. Ein Altbau im vierten Stock ohne Lift ist ein anderer Aufwand als ein Neubau mit Möbellift.
  • Zufahrt — ob der Transporter vor dem Haus stehen darf oder eine Halteverbotszone nötig ist.
  • Demontage — Einbauküche, Schrankwand und Hochbett kosten Zeit, ein Tisch nicht.
  • Wie viel Sie selbst machen — der größte Hebel von allen. Wer selbst packt, zahlt deutlich weniger.

Bei uns ist der Preis ein Fixpreis — weder nach Stunden noch nach Quadratmetern. Warum das ein Unterschied ist und nicht nur eine andere Rechenweise, steht im nächsten Abschnitt. Für eine erste Einschätzung genügen ein paar Fotos per WhatsApp, bei größeren Wohnungen sehen wir uns das kostenlos vor Ort an.

Warum wir weder nach Quadratmetern noch nach Stunden rechnen

In der Branche gibt es im Wesentlichen zwei Abrechnungsarten, und beide haben denselben Konstruktionsfehler: Sie messen etwas, das mit dem tatsächlichen Aufwand wenig zu tun hat.

Quadratmeter und Kubikmeter sagen nichts über die Arbeit

Eine Fläche ist keine Aussage über einen Umzug. Fünfzig Quadratmeter können mehr Arbeit sein als hundertdreißig — und zwar regelmäßig dann, wenn darin steht, was Sorgfalt verlangt: eine Vitrine mit Glastüren, ein Tresor, ein Kachelofen, ein Marmortisch, Gemälde, eine Statue, ein Luster, der einzeln verpackt werden muss.

Eine Neubauwohnung mit hundertdreißig Quadratmetern und Möbeln aus dem Flat-Pack ist an einem halben Tag geräumt. Eine Altbauwohnung mit fünfzig Quadratmetern, Erbstücken und einer Stiege ohne Lift kann zwei Tage dauern.

Und daraus folgt das eigentliche Problem. Wer nach Fläche kalkuliert, verschätzt sich in genau diesen Fällen — und muss den Fehlbetrag danach irgendwo hereinholen. Dann tauchen Positionen auf, die vorher nicht besprochen waren: Erschwerniszuschlag, Verpackungsmaterial, Wartezeit, Schwerlastzuschlag. Rechtlich ist das oft haltbar, weil es im Kleingedruckten steht. Für Sie ist es trotzdem eine Rechnung, mit der Sie nicht gerechnet haben.

Stundenabrechnung verlagert das ganze Risiko zu Ihnen

Beim Stundensatz weiß vorher niemand, worauf er sich einlässt — der Anbieter nicht, und Sie erst recht nicht. Das Angebot klingt günstig, weil ein Stundensatz immer klein aussieht.

Nur: derjenige, der das Tempo bestimmt, hat keinen Grund, schnell zu sein. Das ist kein Vorwurf an einzelne Betriebe, sondern eine Frage, wem das Risiko gehört. Wer nach Stunden bezahlt wird, verliert nichts, wenn eine Pause länger dauert, wenn zu dritt getragen wird, was zu zweit ginge, oder wenn zweimal gefahren wird statt einmal. Die Summe am Ende steigt spürbar, und niemand kann nachweisen, dass es schneller gegangen wäre.

Wie wir stattdessen rechnen

Wir kalkulieren nach einem festen Ablauf, und zwar in dieser Reihenfolge:

  1. Welches Paket — packen Sie selbst, packen wir mit, oder machen wir alles.
  2. Was transportiert wird — nicht die Fläche, sondern die Stücke. Was ist schwer, was ist empfindlich, was muss zerlegt werden, was braucht eine Sonderbehandlung.
  3. Wie das Haus gebaut ist — Stockwerk, Lift, Stiegenbreite, Türstöcke, Zufahrt. An beiden Adressen.
  4. Welches Gerät das löst — Treppensteiger, Treppenkarre, Möbelroller, Verladeschienen, Seilzug. Erst daraus ergeben sich Zeit, Personal und Preis.

Der vierte Punkt ist der, an dem sich alles entscheidet. Ein Bett, das vier Leute zu Fuß durch den Gang tragen, haben wir zu zweit in fünf Minuten am Lift. Nicht weil wir stärker sind, sondern weil es auf Möbelrollern fährt statt auf Armen. Dasselbe gilt für die Waschmaschine über die Stiege, den Tresor aus dem Keller und den Kasten, der nicht durch die Tür passt.

Der ganze Weg in drei Bildern — dasselbe Bett, derselbe Auftrag:

Zerlegtes Bett in Schutzfolie auf Möbelrollern in der Wohnung beim Privatumzug in Wien
1. In der Wohnung: zerlegt, in Folie, auf zwei Möbelrollern. Ab hier wird geschoben, nicht getragen.
Verpacktes Boxspringbett auf einem Möbelroller vor der Stiege beim Umzug in Wien
2. An der Stiege: eine Person rollt, eine sichert. Die Stufen nimmt die Treppenkarre.
Bett in Schutzfolie auf Möbelrollern vor dem Transporter beim Privatumzug in Wien
3. Am Fahrzeug: fünf Minuten nach dem ersten Bild. Vier Träger hätten hier noch im Gang gestanden.

Das ist unser Motto: work smart, not only hard. Für Sie hat das zwei Folgen. Der Preis steht vorher fest, weil wir vorher wissen, wie wir es machen. Und er ist niedriger, weil zwei Personen mit dem richtigen Gerät weniger kosten als vier ohne.

Dauert es am Ende länger als geplant, ist das unser Problem, nicht Ihres. Das ist der Preis dafür, dass wir das Risiko behalten — und der Grund, warum wir uns die Stücke vorher genau ansehen.

Antiker Nussholzkasten, Luster und gepackte Kartons in einer Wiener Altbauwohnung beim Privatumzug
Kasten aus der Familie, Spiegel, Porzellan — der Teil des Umzugs, bei dem niemand improvisieren sollte.

Erbstücke, Vitrinen, Klavier

Bei fast jedem Privatumzug gibt es fünf bis zehn Stücke, an denen alles hängt. Nicht die schwersten, sondern die, bei denen ein Kratzer nicht mit Geld zu beheben ist: ein Biedermeierkasten, eine Vitrine mit Glastüren, ein Spiegel, ein geerbtes Service, Bilder.

Die behandeln wir gesondert. Glastüren und Einlegeböden kommen heraus und fahren einzeln, nicht im Korpus. Kanten werden abgepolstert, dann kommt die Umzugsdecke, dann erst der Gurt — nie Folie direkt auf poliertes Holz, weil sie bei Wärme am Lack zieht.

Beim Material fängt Qualität an, nicht beim Sparen. Decken, Folien, Gurte und Geräte beziehen wir aus dem Fachhandel für Gewerbekunden statt aus dem Baumarktregal — Fetra für Transportgeräte, Dolezych für Ladungssicherung, Matador für Werkzeug, überwiegend deutsche Fertigung. Das kostet uns mehr und steht trotzdem nicht extra auf Ihrer Rechnung. Der Grund ist schlicht: Eine Folie, die reißt, und ein Gurt, der nachgibt, kosten am Ende mehr, als sie je gespart haben. Wer beim Material spart, kann für das Ergebnis nicht geradestehen.

Verpackte Möbel und Polsterteile in Schutzfolie in einer Wiener Altbauwohnung mit Fischgrätparkett
Altbau im Dachgeschoss: alles eingeschlagen und an einer Wand gesammelt, bevor der erste Gang zum Lift beginnt. Fischgrätparkett und Stuck bleiben unberührt.

Sagen Sie uns vorab, was besonders wertvoll ist. Nicht aus Höflichkeit: Die CMR-Versicherung, die unser Transportgut deckt, hat wie jede Transportversicherung eine Deckungsgrenze pro Kilogramm. Bei einzelnen sehr wertvollen Stücken — Klavier, Kunst, Sammlungen — klären wir die Deckung vorher im Einzelfall. Das ist der Punkt, den kaum ein Anbieter anspricht, und der im Schadensfall alles entscheidet.

Glasvitrine wird beim Privatumzug in Wien mit Umzugsdecke abgepolstert
Vorher: Vitrine, Glasböden entnommen, Kanten abgepolstert.
Dieselbe Vitrine unbeschädigt in der neuen Wohnung aufgestellt nach dem Umzug in Wien
Nachher: dieselbe Vitrine, in der neuen Wohnung wieder zusammengesetzt.
Möbelstück vollständig in Umzugsdecke eingeschlagen und mit Klebeband gesichert
Decke zuerst, Gurt danach. Folie kommt nie direkt auf lackiertes Holz.

Altbau, enge Stiegen, kein Lift

In Wien ist das eher die Regel als die Ausnahme: Gründerzeithaus, Stiege mit Kurve, Türstöcke, die schmäler sind als der Kleiderkasten, und ein Lift, der entweder fehlt oder nur vier Personen fasst.

Dafür arbeiten wir mit Gerät statt mit mehr Leuten: Treppenkarre und elektrischer Treppensteiger für die Stiege, Möbelroller für lange Gänge, Verladeschienen zum Fahrzeug. Das geht schneller, schont Stiegenhaus und Möbel — und ist billiger, als vier Personen einen halben Tag tragen zu lassen.

Stiegenhaus und Lift decken wir ab, bevor wir anfangen. Nicht nur wegen der Hausverwaltung: In den meisten Wiener Häusern haftet, wer den Schaden verursacht, und der wird bei der Übergabe gesucht. Auf Wunsch fotografieren wir den Zustand vorher.

Gestapelte Umzugskartons auf Möbelrollern im Lift beim Privatumzug in Wien
Kartons fahren auf Rollern, nicht auf Armen — das spart Wege und Rücken.

Umzug mit Kindern

Mit kleinen Kindern ist der Umzugstag kein logistisches, sondern ein Nervenproblem. Zwei Dinge helfen mehr als alles andere.

Das Kinderzimmer zuerst aufbauen, nicht zuletzt. Wenn abends ein fertiges Zimmer mit dem eigenen Bett dasteht, ist der Tag für das Kind vorbei. Sagen Sie uns das beim Termin, dann fährt die Kiste mit dem Kinderzimmer zuoberst und wird als Erstes ausgeladen.

Eine Kiste, die nicht in den Transporter kommt. Schlafanzug, Zahnbürsten, Ladekabel, Kaffee, Klopapier, ein Spielzeug, Medikamente. Die nehmen Sie im eigenen Auto mit. Das ist die Kiste, die man sonst am Abend in fünfzehn Kartons sucht.

Umzug-Checkliste: in vier Etappen zum Termin

Die meisten Umzüge werden nicht am Umzugstag anstrengend, sondern zwei Wochen davor, weil Dinge zu spät angefangen werden. Diese Checkliste für den Umzug deckt ab, was in Wien tatsächlich Fristen hat — zum Ausdrucken oder Abhaken am Handy.

Acht bis sechs Wochen vorher

  • Mietvertrag prüfen: Kündigungsfrist, Übergabezustand, ob ausgemalt werden muss.
  • Angebote einholen und Termin fixieren — Monatsende und Monatsanfang sind überall ausgebucht.
  • Aussortieren, bevor gepackt wird. Was Sie nicht mitnehmen, muss auch nicht transportiert werden — das ist der einfachste Weg, den Preis zu senken. Was übrig bleibt, holen wir im selben Zug ab (Entrümpelung).

Vier Wochen vorher

  • Kartons besorgen und mit dem Packen beginnen — mit dem, was Sie sicher nicht mehr brauchen.
  • Halteverbotszone beantragen, an beiden Adressen. In Wien muss sie mindestens zehn Werktage vorher beantragt werden, die Schilder stehen dann 24 Stunden vor dem Termin; wir übernehmen das auf Wunsch.
  • Ummeldungen vorbereiten: Meldezettel, Strom, Gas, Internet, Versicherungen, Post-Nachsendeauftrag.
  • Bei Bedarf Einlagerung klären, wenn zwischen Auszug und Einzug Wochen liegen.

Die letzte Woche

  • Kartons beschriften — Zimmer und Inhalt, nicht nur „Küche“. Beim Auspacken entscheidet das über Stunden.
  • Lift reservieren, Nachbarn informieren, Parkplatz sichern.
  • Die Kiste packen, die nicht in den Transporter kommt.
  • Kühlschrank und Gefrierschrank abtauen und trockenlegen.

Umzugstag und danach

  • Zählerstände ablesen und fotografieren, in beiden Wohnungen.
  • Alte Wohnung besenrein übergeben, Übergabeprotokoll mit Fotos.
  • Meldepflicht: Der Meldezettel muss innerhalb von drei Tagen nach dem Einzug abgegeben werden.
Beschriftete Umzugskartons gestapelt in einer Wiener Wohnung vor dem Privatumzug
Gepackt und beschriftet. Mietboxen sparen das Zusammenbauen und landen danach nicht im Keller.

Kartons kaufen oder Boxen mieten

Für eine Zweizimmerwohnung brauchen Sie erfahrungsgemäß 30 bis 40 Kartons. Gekauft heißt: zusammenbauen, bekleben, und nach dem Umzug stehen sie im Keller, bis jemand sie wegwirft.

Wir vermieten stattdessen stapelbare Umzugsboxen mit Deckel und Griffen. Sie kommen fertig, halten mehr aus als Karton, lassen sich stapeln — und wir holen sie nach dem Umzug wieder ab. Dazu Umzugsdecken, Kleiderboxen, Möbelroller und Treppenkarren, falls Sie Teile selbst machen wollen.

Wohnungsübergabe und Kaution

Der Umzug ist mit dem letzten Karton nicht fertig — die Kaution hängt an der alten Wohnung. Wir übergeben besenrein und nehmen mit, was zurückbleiben würde.

Muss laut Mietvertrag ausgemalt werden, erledigt das unser Partnerbetrieb im Anschluss, samt Kleinreparaturen. Ein Ansprechpartner, ein Termin, eine Rechnung — und die Wohnung ist übergabefertig, ohne dass Sie zwischen drei Gewerken koordinieren.

Wiener Familienwohnung mit Bücherwand und Kinderspielzeug vor dem Privatumzug
Vorher: Bücherwand, Teppiche, Kinderküche, Schaukelpferd — eine Wohnung, in der lange gelebt wurde.
Dieselbe Wiener Wohnung leer und besenrein nach dem Umzug, mit Parkett und Luster
Nachher: dieselbe Wohnung, besenrein. Der Sessel steht nur noch da, weil der Luster noch heruntermusste — danach ist er mitgefahren. Und die Zeitungen sind natürlich auch nicht liegen geblieben.

Gewerblich und versichert

  • Ordentliche Rechnung zum vereinbarten Betrag, keine Nachforderung.
  • Gewerbeberechtigung und angemeldete Mitarbeiter — kein Subunternehmer, den Sie nicht kennen.
  • Betriebshaftpflicht für Schäden am Gebäude: Stiegenhaus, Türstock, Parkett, Lift.
  • CMR-Versicherung für das Transportgut selbst. Eine gewöhnliche Haftpflicht deckt das nicht — sie deckt, was wir beschädigen, nicht, was wir transportieren.
  • Ladungssicherung nach § 101 KFG — Zurrgurte, Sperrbalken, Decken zwischen den Stücken.

Zahlen können Sie per Überweisung, Karte oder in Raten über Klarna. Ein Umzug kommt oft zusammen mit Kaution und Maklerhonorar — dann muss nicht alles im selben Monat abfließen.

Häufige Fragen zum Privatumzug

Wie lange dauert ein Privatumzug?

Eine Zweizimmerwohnung mit gepackten Kartons schaffen wir in der Regel an einem halben bis ganzen Tag. Eine Familienwohnung mit vier Zimmern, Demontage und Altbaustiege braucht einen vollen Tag, manchmal zwei. Den Zeitrahmen sagen wir nach den Fotos oder der Besichtigung verbindlich zu.

Was kostet ein Privatumzug in Wien?

Eine Garçonnière oder Einzimmerwohnung ab 380 Euro, ein bis zwei Zimmer zwischen 550 und 850 Euro. Wo Sie in dieser Spanne landen, hängt davon ab, wie viel Sie selbst vorbereiten: Wer die Kartons selbst packt, zahlt das untere Ende; wer das Verpacken und die empfindlichen Stücke abgibt, das obere. Ab drei Zimmern machen wir den Fixpreis nach Fotos oder kostenloser Besichtigung.

Was kostet eine Umzugsfirma in Wien?

Die Angebote in Wien liegen für eine Zweizimmerwohnung grob zwischen 400 und 1.200 Euro — die Spanne ist deshalb so breit, weil ganz Verschiedenes darin enthalten ist. Beim Vergleich lohnt es, drei Dinge nachzurechnen: ob der Preis mit oder ohne Umsatzsteuer genannt ist, ob nach Stunden oder als Fixpreis abgerechnet wird, und was beim Verpackungsmaterial extra kommt. Ein günstiger Stundensatz wird teuer, sobald die Stiege eng ist. Unser Angebot ist immer ein Endpreis und immer ein Fixpreis — und mit 550 bis 850 Euro für ein bis zwei Zimmer liegen wir in der Mitte dieses Marktes, nicht am unteren Rand. Wer deutlich darunter anbietet, spart es woanders ein: beim Material, bei der Versicherung oder bei der Zahl der Leute.

Wie viel Vorlauf brauchen Sie?

Zwei bis drei Wochen sind komfortabel, kurzfristige Termine oft möglich. Eng wird es rund um Monatswechsel und Quartalsende — dort früher fragen.

Arbeiten Sie auch am Wochenende?

Ja, auch abends. Für Privatumzüge fällt dafür kein pauschaler Zuschlag an; sagen Sie einfach, was Ihnen zeitlich passt.

Muss ich beim Umzug dabei sein?

Zu Beginn und zum Schluss ja — am Anfang, um zu zeigen, was mitkommt, am Ende für die Abnahme. Dazwischen nicht. Wer arbeiten muss, hinterlegt den Schlüssel und bekommt Fotos.

Bauen Sie Möbel ab und wieder auf?

Ja, Demontage und Montage gehören dazu: Kästen, Betten, Regalsysteme, Einbauküchen. Bei Möbeln aus Spanplatte, die schon mehrfach zerlegt wurden, sagen wir vorher, wenn wir Zweifel haben, ob sie ein weiteres Mal halten. Nur aufbauen, ohne Umzug? Dafür gibt es die Möbelmontage in Wien.

Was ist mit Klavier, Tresor oder Aquarium?

Klavier und Tresor sind Routine — dafür haben wir Treppensteiger, Seilzug und Rollfahrwerke, und es gibt keinen pauschalen Schwerlastzuschlag. Ein befülltes Aquarium ist der einzige Fall, bei dem wir Sie bitten, es vorher selbst zu leeren.

Nehmen Sie mit, was ich nicht mehr brauche?

Ja, im selben Termin. Für einzelne Stücke die Sperrmüll-Abholung, für Keller und Dachboden die Kellerräumung. Was noch brauchbar ist, geht nicht in den Container, sondern auf unseren monatlichen Flohmarkt oder an soziale Einrichtungen — und senkt Ihre Rechnung.

Ziehen Sie auch nach Niederösterreich oder in ein anderes Bundesland?

Ja. Wien und 20 Kilometer Umland ohne Aufschlag, Niederösterreich im Standardgebiet, bundesweite Übersiedlungen auf Anfrage. Bei größerer Entfernung ist die Anfahrt im Fixpreis enthalten.

Kann ich Teile selbst machen?

Genau dafür ist das Ganze gebaut. Mieten Sie Transporter und Gerät und machen Sie den Rest allein, oder buchen Sie uns nur für das Klavier. Schicken Sie ein Foto — wir sagen Ihnen ehrlich, ob Sie das an einem Samstag schaffen, auch wenn die Antwort lautet, dass Sie uns nicht brauchen.

Fotos schicken, Preis bekommen

Kein Besichtigungstermin nötig, um den Preis zu kennen Gehen Sie mit dem Handy einmal durch die Wohnung und schicken Sie uns die Fotos. Mehr brauchen wir für eine belastbare Einschätzung nicht. 1. Ein paar Fotos je Zimmer, auch von Keller und Abstellraum
2. Stockwerk und ob es einen Lift gibt — an beiden Adressen
3. Ihr Wunschtermin
Antwort meist noch am selben Werktag · erreichbar täglich von 8 bis 20 Uhr · die Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich

Privatumzug Wien ist unser häufigster Auftrag — für Firmen gibt es eine eigene Seite: Büroumzug in Wien. Wie die Stufen zusammenhängen — vom Gerät mieten bis alles aus einer Hand — steht unter Unser Konzept.