Geschäftslokal räumen in Wien 1010: Küchen, Theke und Rigipswände demontiert
Zwei Küchen, eine Theke, Einbauregale und zwei Rigipswände: So haben wir ein Geschäftslokal in der Wiener Innenstadt für die neue Einrichtung vorbereitet.
Ein Geschäftslokal in der Wiener Innenstadt (1010) bekommt eine neue Einrichtung. Bevor die neuen Möbel kommen konnten, musste das Alte raus: zwei Küchenzeilen, eine Theke, Einbauregale und zwei Trennwände aus Gipskarton. Wir haben demontiert, getrennt entsorgt und die Fläche so übergeben, dass die nächsten Gewerke gleich anfangen konnten.
Alle Fotos stammen von diesem Auftrag. Keine Stockfotos, keine KI-generierten Bilder: Unser Portfolio sagt mehr als große Worte.

1. Anfahrt in der Inneren Stadt
Im ersten Bezirk ist nicht die Arbeit im Lokal das Schwierigste, sondern der Weg dorthin. Enge Gassen mit Kopfsteinpflaster, kaum Ladezonen, viele Fußgänger. Wir planen die Anfahrt deshalb vorab: wo der Transporter stehen kann, wie weit der Weg zur Tür ist, wann am wenigsten los ist.
Für diesen Auftrag haben wir beim Magistrat eine Genehmigung für Zufahrt und Parken in der Gasse beantragt. So stand der Transporter direkt vor dem Lokal, ohne Strafzettel und ohne langes Tragen über das Pflaster. Diese Behördenwege übernehmen wir für unsere Kunden, rechtzeitig vor dem Termin.

Was schwer ist, bewegen wir mit Gerät statt mit Muskelkraft: Sackkarre, Treppensteiger, Möbelroller und Verladeschiene. Das geht schneller und schont Pflaster, Türstöcke und Böden.

2. Bestandsaufnahme: was bleibt, was geht
Bevor wir die erste Schraube lösen, ist jedes Teil markiert. Auf den Möbeln klebten Zettel: „ABH“ für Teile, die abgeholt und weiterverwendet werden, „WEG“ für alles, was entsorgt wird. So wird nichts versehentlich entsorgt, und am Ende muss niemand suchen.

3. Küchendemontage im Geschäftslokal
Zwei Küchenzeilen mussten weg. Die Reihenfolge ist immer dieselbe: Wasser abdrehen, Geräte ausbauen, Arbeitsplatte und Spüle lösen, dann Ober- und Unterschränke. Die Wasseranschlüsse werden verschlossen, damit nach dem Abbau nichts tropft.

4. Theke und Einbaumöbel
Theken und Einbauregale sind meist mit Wand und Boden verschraubt, oft über Jahre nachgerüstet. Wir bauen sie Element für Element ab, damit Wände und Parkett so wenig wie möglich leiden. Teile, die weiterverwendet werden, bleiben ganz und werden geschützt transportiert.


5. Zwei Rigipswände rückgebaut
Für die neue Raumaufteilung mussten zwei Trennwände aus Gipskarton weg. Platten abnehmen, Dämmung und Metallständer ausbauen, Schrauben und Reste sammeln. Seit 2026 muss Gipskarton getrennt vom Bauschutt entsorgt werden, die Wiener Mistplätze nehmen ihn nach unserer Erfahrung gar nicht mehr an. Er wird getrennt gesammelt und kostenpflichtig bei einem spezialisierten Abfallunternehmen abgegeben. Diese Kosten stehen bei uns vorab im Angebot.

6. Übergabe an die nächsten Gewerke
Am Ende stand ein fast leerer Raum, frei zugänglich für die nächsten Gewerke. Die Fotos zeigen den Stand direkt nach der Demontage: Nach Abschluss aller Arbeiten folgt noch eine Grundreinigung, bevor die neue Einrichtung einzieht. An der Wand hingen schon die Maße für die neue Gipskartonwand und die Verstärkung für die künftigen Oberschränke. Trockenbauer, Elektriker und Maler konnten ohne Wartezeit beginnen. Danach kommt die neue Einrichtung, und auch die bauen wir auf Wunsch auf: Möbelmontage in Wien.

Was kostet es, ein Geschäftslokal räumen zu lassen?
Wir rechnen nicht nach Stunden, sondern nennen einen Fixpreis vor Beginn, meist nach ein paar Fotos. Der genannte Betrag ist der Endbetrag. Den Preis bestimmen:
- Demontage: Wie viele Küchen, Theken und Einbaumöbel? Hängt etwas an Wasser oder Strom?
- Trockenbau: Wie viele Quadratmeter Gipskarton werden rückgebaut?
- Menge: Wie viele Kubikmeter gehen in die Entsorgung, was wird abgeholt oder eingelagert?
- Zugang: Erdgeschoss oder Stiege, Weg zum Transporter, Ladezone.
- Entsorgung: Gipskarton, Bauschutt und Elektrogeräte werden getrennt und kostenpflichtig entsorgt.
Bezahlt wird bei Fertigstellung. Für Geschäftskunden vereinbaren wir Konditionen und Zahlungsziel individuell. Alles zum Ablauf finden Sie auf der Seite Geschäftsauflösung Wien.
Häufige Fragen
Darf ich Rigips-Platten zum Mistplatz bringen?
In der Regel nicht. Seit 1. Jänner 2026 müssen Gipsabfälle getrennt vom Bauschutt entsorgt werden (Recyclinggips-Verordnung, BGBl. II Nr. 415/2024). Manche Sammelstellen nehmen Gipskarton nur noch in Kleinmengen und getrennt an, die Wiener Mistplätze nach unserer Erfahrung gar nicht. Gipskartonwände aus einem Rückbau gehören deshalb zu einem spezialisierten Entsorgungsunternehmen, abgerechnet meist nach Gewicht. Das übernehmen wir und weisen die Kosten vorab im Angebot aus.
Bauen Sie auch Küchen in Geschäftslokalen ab?
Ja: Küchenzeilen, Teeküchen, Theken mit Spüle. Wir trennen und verschließen die Wasseranschlüsse und bauen die Geräte aus. Was weiterverwendet wird, bauen wir so ab, dass es wieder montiert werden kann.
Können Möbel aufbewahrt werden, bis die neue Einrichtung fertig ist?
Ja. Was bleiben soll, holen wir ab und lagern es ein, ab 25 € pro Woche, und bringen es zum vereinbarten Termin zurück.
Arbeiten Sie auch in der Innenstadt und am Wochenende?
Ja. Gerade im ersten Bezirk planen wir Anfahrt und Ladezeiten vorab und beantragen bei Bedarf beim Magistrat die Genehmigung für Zufahrt und Parken vor dem Lokal. Nach Absprache arbeiten wir abends oder am Wochenende, damit der Betrieb nebenan nicht gestört wird.
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